Teemuseen

Unsere Kleine Teekunde

Tee wird in unzähligen Variationen angeboten und zu allen Gelegenheiten gereicht. Im Norden Deutschlands befindet sich die “Teetrinker-Nation” schlechthin. Die Ostfriesen servieren ihren Tee auf traditionelle Art und Weise und bürgen für den ausgezeichneten Geschmack.

In Norden befindet sich das Ostfriesische Teemuseum. Besonderes Augenmerk legt die Ausstellung auf die Kulturgeschichte des Tees. Zu bestaunen gibt es unter anderes Chinesisches Auftragsporzellan, welches kunstvolle, in Asien handgemalte, Familienwappen im Dekor trägt. Natürlich kann man den Tee auch verkosten, sowie einer traditionellen ostfriesischen Teezeremonie beiwohnen. Mit der Teemausrallye mit Tippi, der Teemaus können Kinder auf spielerische Art das Museum entdecken – es gilt Mäuse zu finden und je nach Alterstufe leichte und schwierigere Fragen zu beantworten. Das Bünting Museum im ostfriesischen Leer informiert ebenso über die Geschichte, den Anbau und die Herstellung des Tees. Man erfährt Wissenswertes über die Bewirtschaftung der Teeplantagen und die berühmtesten Teeanbaugebiete der Welt. Im angeschlossenen Teeladen der Friesischen Tee-Companie kann die vielfältige Produktpalette erworben werden.

Tee ist das weltweit beliebteste Getränk. Bereits vor 5000 Jahren galten die Chinesen als Teetrinker. 1991 wurde in der Provinz Zhejiang das Teemuseum in Hangzhou eröffnet und gibt einen Einblick in die Teekultur Asiens. Der Schotte James Taylor begründete 1867 den Anbau des berühmten Ceylontees. Im Museum der stillgelegten Hantane Tea Factory wurde ihm in Sri Lanka ein Denkmal gesetzt. Auch die Niederländer lassen sich als Teetrinker bezeichnen. In Houwerzijl, unweit von Amsterdam, wurde eine ehemalige Kirche zum Teemuseum umgestaltet. Neben Gerätschaften zur Verarbeitung der Teeblätter kann man ein japanisches Teehaus besichtigen oder in der urigen Teestube die dampfenden Köstlichkeiten genießen.