Ernte und Lagerung der Teepflanze
Tee wird auf Plantagen angebaut, um den
weltweiten Bedarf zu decken. Die Teepflanze, bzw. die
Teeinhaltsstoffe, entwickeln sich unterschiedlich. Je nach
Klima, der Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnissen. Durch die
unterschiedlichen Teeinhaltsstoffe schmeckt jeder Tee anders.
Auch wenn er von der selben Pflanze gewonnen wird.
Traditionell beginnt die Ernte des Tees im März. Es wird der
„weiße Tee“ gepflückt. Das junge Blatt ist an der Unterseite
behaart. Es wird nach kurzer Trockenzeit blanchiert und gerollt,
sowie später weiter getrocknet. Ab Mai beginnt eine weitere
Pflückperiode. Nun sind die Teepflanzen, nachts und in den
Morgenstunden, mit einem Nebel bedeckt. Diese Tautropfen setzen
sich an den Teeblättern ab und verleihen dem Tee ein leichtes
Aroma. Diese Ernte der Teepflanzen wird in der Verarbeitung mit
weiteren Duftblüten aromatisiert, um den Geschmack zu stärken.
Im Sommer und Herbst folgen weitere Pflückungen.

Die Teepflückung ist reine Handarbeit. Nur so ist gewährleistet,
dass nur die pflückreifen, jungen Triebe geerntet werden und
somit die Qualität des Tees gleichbleibend ist. Geerntet werden
die beiden jüngsten Blätter und die Knospe der Teepflanze.
Um die einzelnen Teearten herstellen zu können, werden die
Blätter unterschiedlich verarbeitet.
Der Grüntee wird nach dem Pflücken im Wok erhitzt, gerollt und
anschließend getrocknet. Der Postfermentierter Tee (Pu' Erh)
wird zusätzlich mit einem speziellen Teepilz getrocknet. Brauner
Tee wird zuerst gelüftet, dann gewelkt und besonders gerollt.
Jetzt wird er in einer heißen Pfanne getrocknet. Roter Tee
hingegen wird nur kurz getrocknet, dann gerollt, geschüttelt und
mehrmals gesiebt. Die Lagerung des Tees erfolgt in dunklen,
möglichst kühlen Räumen.
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