Schwarzer Tee
Im Gegensatz zu grünem Tee ist schwarzer
Tee erst seit knapp zweihundert Jahren in Europa bekannt. Er
wurde auf dem Seeweg über China importiert und gilt nicht nur
auf Grund seines Geschmacks, sondern auch wegen seiner
unterschiedlichen Wirkweise, je nach Zubereitungsart, als
Bereicherung. Schwarzer Tee wird aus verschiedenen Teilen der
Teepflanze gewonnen.

Er enthält Koffein und gehört damit zu den
Stimulantien in Hinblick auf das zentrale Nervensystem. Seine
damit verbundene Wirkung gilt als konzentrationsfördernd.
Bislang noch ohne umfassenden wissenschaftlichen Nachweis gibt
es Untersuchungen, die dem schwarzen Tee einen positiven
Einfluss sowohl auf das Risiko für Herzinfarkte, als auch auf
das Risiko für eine Krebserkrankung bescheinigen. Voraussetzung
bei beiden ist ein regelmäßiger aber dennoch mäßiger Genuss. Ein
Zuviel an schwarzem Tee, sowie eine zu starke Brühung, kann
möglicherweise auf lange Sicht zu einem Eisenmangel führen.
Die Zubereitungsart des schwarzen Tees
entscheidet sowohl über seinen Geschmack, als auch über seine
Wirkung. Bei einer Brühzeit von knapp drei Minuten gilt die
Wirkung als anregend, alles darüber hinaus als eher beruhigend.
Eine längere Zeit als fünf Minuten lässt den Geschmack des Tees
bitter werden. Ob der schwarze Tee in Form von Blättern oder
Teebeuteln genossen wird, ist eine Frage der persönlichen
Vorlieben und des individuellen Geschmacks.
Grafik: © Maja Dumat /
PIXELIO