Oolong-Tee
Der Oolong-Tee ist seinem Namen nach „der
schwarze Drache“ bzw. „die schwarze Schlange“ unter den Tees.
Die schmackhaft blumige Teeart, die nur in Taiwan und China
hergestellt wird, bedarf einiger Handarbeit, da der
Produktionsprozess über zahlreiche Schritte verläuft. Nach dem
Pflücken wird den Teeblättern die überschüssige Flüssigkeit
entzogen, indem man sie in die Sonne legt. Beginnen diese dann
zu welken, werden sie in einem Ruheraum gelagert. Jetzt setzt
die Fermentation der Teeblätter ein. Anschließend werden sie in
Bambuskörben geschüttelt; diese Reibung sorgt dafür, dass der
halbwelke Tee die Kanten seiner Blätter verändert. Diese werden
nämlich rot, wohingegen die Mitte des Teeblattes seine grüne
Farbe behält. Dann werden die Blätter zum Trocknen ausgelegt bis
der Fermentationsprozess durch das Rösten in speziellen
Eisenpfannen unterbrochen wird. Das Erhitzen macht den Oolong-Tee lange haltbar.

Besonders beliebt ist der Oolong auch aufgrund seiner günstigen
Eigenschaften. Diese Teeart verbindet die guten Wirkstoffe von
grünem und schwarzen Tee, insbesondere die Saponine, welche fett
spaltende Enzyme hemmen, sodass Fett unverdaut ausgeschieden
wird.
Die Oxidationszeit liegt beim Oolong-Tee zwischen der des grünen
und der Oxidationszeit des schwarzen Tees; auch der
Koffeingehalt befindet sich zwischen dem von grünem und
schwarzem Tee.
Bestimmte hochwertige Oolongsorten können nochmals gelagert
werden, wodurch Qualität und Aroma erneut gesteigert werden
kann.
Wer sich den Fußmarsch in die Stadt oder die Fahrt mit dem Auto
sparen will, kann in einem
Oolong Tee Shop seine Lieblingssorte natürlich auch bequem
von zu Hause aus online bestellen.
Grafik: © Georg Hartwig /
PIXELIO