Grüner Tee
Grüner Tee liegt im Trend, getrunken wird
er aber schon seit über 4000 Jahren. Dies liegt vermutlich an
seiner gesundheitsfördernden Wirkung, seiner guten
Verträglichkeit und seiner natürlichen grünen Farbe. Etwa 130
verschieden Sorten sind auf dem Markt verfügbar. Der grüne Tee
wird aus der gleichen Teepflanze wie schwarzer Tee hergestellt,
allerdings nach einem anderen Verfahren. Der Unterschied besteht
in der sogenannten Fermentierung. Durch diesen Oxidationsprozess
bekommt der schwarze Tee seine dunkle Farbe. Beim Grüntee wird
auf diesen Prozess bewusst verzichtet, nur einzelne chinesische
Sorten lassen eine leichte Fermentierung zu. Erkennen kann man
die unfermentierten Tees an ihre gelblich grünen Farbe beim
Aufguss im Gegensatz zu den leicht fermentierten, die einen
Orangeton annehmen.
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Grüner Tee besteht aus einem Sammelsurium an Inhaltsstoffen.
Neben Koffein, Vitamin C, B und E sind dies Fluorid, Kalzium,
Zink, Jod und diverse sekundäre Pflanzenstoffe. Die von diesen
Pflanzenstoffen ausgehenden positiven Wirkungen, reichen von
entzündungshemmend über den Schutz von freien Radikalen bis hin
zur Unterstützung von Entgiftungsprozessen.
Grüner Tee: Ziehzeit und Zubereitung
Ein grüner Tee sollte
nie mit kochendem, sondern immer mit auf 70 - 80 Grad
abgekühltem Wasser aufgegossen werden, dann entfaltet er sein bestes Aroma. Wird er zu heiß aufgebrüht, schmeckt er bitter. Nach zwei bis drei Minuten wirkt er anregend, für eine beruhigende Wirkung sollte er fünf Minuten ziehen.
Es können jedoch zwei bis drei Aufgüsse zubereitet werden. Dann
allerdings lässt man ihn nur noch halb so lange ziehen. Nach
Ende der Ziehzeit wird der Tee durch ein Sieb in die Tasse oder
in eine mit heißem Wasser ausgespülte Teekanne gegossen. Weitere
Informationen finden Sie unter
Teezubereitung.
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